Aktuelles

Aktuelle Marktentwicklungen, jüngste Rechtsprechung, neue Gesetze: Wir analysieren, informieren und nehmen Stellung zu den relevanten Rechtsfragen in unseren Expertisefeldern.


Grundfragen der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung und der Vertrauensschadenversicherung im Spiegel der neueren Rechtsprechung

I. Einleitung Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen gewinnen in der Praxis kontinuierlich an Bedeutung. Dies gilt nicht nur für die Berufshaftpflichtversicherung von Rechtsanwälten, Notaren, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern, sondern auch für die D&O-Versicherung. In der Rechtsprechung hat die D&O-Versicherung lange Zeit ein Schattendasein geführt.1 Aus neuerer Zeit gibt es hierzu indes

Mehr »

Verpflichtende Elementarschadenversicherung – Ausländische Vorbilder und Zulässigkeit einer deutschen Regelung

Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal und Teilen Nordrhein-Westfalens wird die Einführung einer verpflichtenden Elementarschadenversicherung diskutiert. Eine solche bestand in Baden-Württemberg, sie besteht in vielen Kantonen der Schweiz und faktisch in Frankreich; das Vereinigte Königreich hat mit Flood Re eine spezielle Rückversicherungsgesellschaft für Flutschäden geschaffen. Der

Mehr »

Riskante Schnittstelle: Krankentagegeld – Berufsunfähigkeitsrente

Die eigenverantwortliche Absicherung der Arbeitskraft ist gleichermaßen für Arbeitnehmer, Freiberufler und Selbständige als wichtiger Beitrag zur persönlichen Existenzsicherung zu bewerten. Im Rahmen der Vorsorgeberatung zur Absicherung der Arbeitskraft kaprizieren sich viele Versicherungsvermittler auf die Beratung zu und die Einrichtung von einer Berufsunfähigkeitsversicherung; ein uU haftungsrelevanter

Mehr »

Die Cyberversicherung und die Gefahr durch das Home-Office

Einleitung Mit der fortschreitenden Digitalisierung des Arbeitsplatzes gehen neben der Vielzahl an neuen Möglichkeiten auch ebenso viele neue Gefahren für die Sicherheit eines Unternehmens einher. Dabei zeigen Umfragen und Stichproben, dass viele, insbesondere mittelständische, Unternehmen darauf nicht recht vorbereitet sind1. Sogar Bundesbehörden sind von Cyberangriffen

Mehr »

Gefahrerhöhung bei gebäudebezogenen Versicherungen

Den meisten Eigentümern und Verwaltern von Immobilien ist bewusst, wie sie sich nach Eintritt eines Schadensfalls zu verhalten haben, um den Entschädigungsanspruch gegen den Versicherer nicht zu gefährden. Spätestens bei der Schadensmeldung werden sie darüber von ihm informiert. Weniger verbreitet ist die Kenntnis davon, dass

Mehr »

Gefahrerhöhung in der Feuerversicherung

I. Einleitung Beim Abschluss eines Versicherungsvertrages ist es für VN und Versicherer von entscheidender Bedeutung, wie die Gefahrenlage einzuschätzen ist. Nur in Kenntnis der Gefahrenlage kann der Versicherer sachgemäß entscheiden, ob und zu welcher Prämie er das Risiko übernehmen will<1>. Nach Abschluss des Versicherungsvertrages darf

Mehr »

Haftungsbegrenzung bei Führungskräften

Aktuelle Fallgestaltungen geben Anlass sich zum einen mit dem Begriff von Führungskräften zu befassen und zum anderen der virulenten Frage nachzugehen, ob auf diesen Personenkreis im Haftungsfall – der mitunter mehrere Millionen betragen kann – Haftungsbegrenzungen, etwa entsprechend derjenigen der Arbeitnehmerhaftung, Anwendung finden können. I.

Mehr »

Pensionszusagen des GmbH-Geschäftsführers in der Scheidung: Versorgungsausgleich oder Zugewinnausgleich?

Nach der Reform des Versorgungsausgleichs unterliegen betriebliche Versorgungsanrechte im Scheidungsfall grundsätzlich dem Versorgungsausgleich – und zwar unabhängig von der Leistungsform. Private Versorgungsanrechte unterliegen hingegen nur dann dem Versorgungsausgleich, wenn sie auf Zahlung einer Rente gerichtet sind. Bei Personen, die nicht dem Betriebsrentengesetz unterliegen, kann es

Mehr »

Die Verjährung von Ansprüchen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung

I. Ausgangsproblematik Die Verjährung von Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung richtet sich – so die bisher einhellige Meinung – nach § 195 BGB in der Form, dass nach Fälligkeit des Anspruchs das sogenannte „Stammrecht“, d. h. der Anspruch als Ganzes verjährt und nicht die abschnittsweise zu

Mehr »